… für abhängige Frauen und Mädchen
Es ist nicht immer leicht, sich mit den eigenen Suchtproblemen auseinanderzusetzen. Oftmals sind die Herausforderungen und der Weg zur Heilung von vielen Ängsten, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Vorurteilen begleitet. Besonders Frauen sind häufig durch die Heimlichkeit der Suchterkrankung isoliert.
Unsere Beratungsstelle ist darauf ausgerichtet Frauen individuell zu begleiten und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wir bieten Ihnen vertrauliche Beratung, gezielte Therapieangebote, sowie Vermittlung in Facheinrichtungen. Unser Ziel ist es Ihnen zu helfen, Wege aus der Abhängigkeit zu finden, die zu Ihrem Leben und Ihren Bedürfnissen passen.
Wir ermutigen Frauen sich fachliche Unterstützung zu suchen, um den Weg aus der Spirale von Kontrollversuchen, Scheitern und Selbstabwertung zu finden.
Unsere Angebote richten sich an Frauen, die
- sich über Sucht und Suchtverhalten informieren wollen
- ihr Konsumverhalten ändern wollen aber nicht wissen wie
- sich in einer Krise befinden und nicht alleine rausfinden
- Informationen über Behandlungsmöglichkeiten, wie Entzugskliniken, suchtspezifische Reha-Angebote und Selbsthilfegruppen suchen
- vor oder nach einem Klinikaufenthalt Unterstützung benötigen
- belastet sind durch einen „Rückfall“.
Wir bieten Einzelberatungen und Gruppengespräche an.
Kontaktaufnahme/Erreichbarkeit
Sie erreichen uns telefonisch unter 0211 441629
oder per Mail über info@berthaf.de
Für Erstinformation und Kurzberatung bieten wir Telefonsprechstunden an.
Montag 10:00 bis 11:00 Uhr
Dienstag 12:00 bis 13:00 Uhr
Eine persönliche Beratung ist nur nach Terminabsprache möglich.
Kosten entstehen keine.
Beratung/Therapie
In Einzelgesprächen bieten wir kurz-, mittel- oder langfristige intensive Begleitung von Frauen und Mädchen an.
Bei Schwierigkeiten mit Behörden, Wohnungs- und Arbeitssuche informieren wir über passende Hilfsangebote (Schuldnerberatung, Mieterverein, BSD, Gesundheitsamt…) und können Termine bei Bedarf begleiten.
Umfang/Dauer
Das Beratungsgespräch dauert in der Regel 60 Minuten.
Kosten entstehen für „Normalverdienende“ ab einer Höhe von 10,00 €.
Online Beratung
Über die Seite der bundesweiten digitalen Suchtberatung https://www.suchtberatung.digital/ bieten wir anonyme Beratung über Chat, Online-Telefonie sowie Video-Call an.
Therapeutisch geleitete Gruppenangebote
Unsere Gruppenangebote richten sich an Frauen mit stoffgebundenen Abhängigkeiten oder missbräuchlichem Konsum. Die Gruppen können als Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten dienen und auf weiterführende Therapiemaßnahmen vorbereiten.
Motivationsgruppe
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Unsere Motivationsgruppe ist ein Angebot für Frauen, die am Anfang ihrer Auseinandersetzung mit ihrem problematischen Konsumverhalten stehen oder sich erneut mit ihrem Konsum auseinandersetzen möchten.
Die Gruppe bietet:
- Unterstützung bei der Entscheidung über den zukünftigen Konsum
- Entwicklung möglicher Perspektiven für einen weiteren Behandlungsweg
- Information zur Entstehung und den möglichen körperlichen und psychischen Folgen einer Suchterkrankung
- einen Austausch mit anderen betroffenen Frauen
- Hilfe bei der Entwicklung und Festigung einer Motivation zur Veränderung
Was erwartet Sie?
- Offene Gruppe
Der Einstieg ist nach einem Vorgespräch jederzeit möglich.
- Gruppengröße
10 – 12 Teilnehmerinnen schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre mit Raum für persönlichen Austausch
- Fachliche Leitung
Zwei erfahrene Sozialarbeiterinnen führen die Sitzungen
Wann und wo?
Dienstags von 17:30 – 19:30 Uhr
Die Teilnahme an der Motivationsgruppe ist auf ein halbes Jahr begrenzt.
Voraussetzungen
- Tagesabstinenz
- Persönliches Vorgespräch
Kosten entstehen für „Normalverdienende“ in Höhe von 10,00 € (der erste Abend ist kostenfrei).
Stabilisierungsgruppe
Zwischen Trauma und Sucht die Kontrolle zurückgewinnen
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Die Stabilisierungsgruppe richtet sich an traumatisierte Frauen mit einer Suchterkrankung und/oder einer Essstörung. In einem geschützten, ambulanten Rahmen erhalten die Teilnehmerinnen wichtige Informationen zu Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und Suchterkrankung (Psychoedukation).
Die Gruppe bietet Raum, innere Stabilität und Sicherheit aufzubauen. Ziel ist es effektive Strategien zu entwickeln um die Folgen von Traumata (z.B. belastende Erinnerungen, Albträume, Dissoziationen, Kontrollverlust) und Suchterkrankungen (z.B. Suchtdruck, Rückfälle) zu bewältigen und schrittweise die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.
Ziele der Gruppe
Die Sitzungen bieten Methoden und Übungen, die auf Sicherheit und Stabilität abzielen. Schwerpunkte sind:
- Der Umgang mit belastenden Erinnerungen, Dissoziationen und Suchtdruck
- Die Vermittlung alltagstauglicher Bewältigungsstrategien
Die Gruppe dient zudem als Vorbereitung für weiterführende therapeutische Maßnahmen, unterstützt den Aufbau einer stabilen Grundlage für den weiteren Therapieverlauf.
Was erwartet Sie?
- Offene Gruppe
Der Einstieg ist nach einem Vorgespräch jederzeit möglich.
- Gruppengröße
8 – 10 Teilnehmerinnen schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre mit Raum für persönlichen Austausch
- Fachliche Leitung
Zwei erfahrene Therapeutinnen führen die Sitzungen
- Modulares Konzept
Die Gruppe umfasst 10 in sich abgeschlossene Einheiten à 90 Minuten, die wöchentlich stattfinden.
Wann und wo?
Donnerstags von 10 – 12 Uhr
Voraussetzungen
- Tagesabstinenz
- Persönliches Vorgespräch
Vermittlung in medizinische Rehabilitation Sucht
Wir unterstützen bei der Antragsstellung und beraten Sie bei der Auswahl der passenden Reha-Leistung und der dafür geeigneten Einrichtung. Leistungen zur medizinischen Reha können stationär, ganztägig ambulant und ambulant erbracht werden. Auch eine Kombination der Behandlungsformen ist gegebenenfalls möglich.
Bei Bedarf vermitteln wir in Entzugsbehandlungen.
Ambulante medizinische Rehabilitation Sucht
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Unser Angebot der ambulanten medizinischen Rehabilitation Sucht richtet sich an Frauen mit einer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten und/oder Drogen.
Die Teilnehmerinnen können in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben und haben die Möglichkeit ihren beruflichen oder sonstigen Tätigkeiten weiter nachzugehen. Veränderungsschritte können jederzeit im Alltag überprüft werden.
Die ambulante Therapie kann mit stationären Behandlungsformen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die ambulante Rehabilitation
- mind. 18 Jahre
- Abstinenz
- ausreichende deutsche Sprachkenntnisse, um das therapeutische Geschehen aktiv verfolgen zu können
- eine stabile Wohnmöglichkeit in Düsseldorf und Umgebung
Dauer und Umfang
Die ambulante Therapie dauert in der Regel 6 bis 12 Monate, in Ausnahmefällen bis zu 18 Monate und beinhaltet:
- wöchentliche Gruppentherapie
- wöchentliche Einzeltherapie
- nach Bedarf Angehörigen-, Paar- und Familiengesprächen
Wann und wo?
Die Reha-Gruppe findet am Mittwochabend von 18.30 bis 20.30 Uhr statt.
Die Einzelgespräche werden individuell abgesprochen.
Kosten
Die ambulante medizinische Rehabilitation wird von den Rentenversicherungsträgern oder Krankenkassen finanziert.
Vereinbarungen über Selbstzahlungen sind möglich.
Ambulante Nachsorge nach stationärer Therapie
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Für Frauen, die eine stationäre Rehabilitation regulär beendet haben, besteht die Möglichkeit einer ambulanten Nachsorge. Diese dient dazu die in der Klinik erworbenen Alternativen zum Suchtverhalten in den Alltag zu übertragen und die Abstinenz zur festigen.
Die Nachsorge erfolgt in:
- wöchentlicher Gruppentherapie
- bei Bedarf finden unterstützende Einzelgespräche statt.
Kosten
Die Ambulante Nachsorge wird während der stationären Rehabilitation von der Klinik beantragt und vom Kostenträger der stationären Behandlung finanziert.